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Friederike-Fliedner-Haus Evangelisches Altenpflegeheim Ringstraße 99-103 47475 Kamp-Lintfort Tel.: 02842 9133-0 Fax: 02842 9133-15 Mitglied im Dachverband |
Das Oktoberfest des Friederike Fliedner Hauses wurde zünftig und in angemessener Tracht gefeiert. Da durften Dirndl, Krachlederne und Seppelhüte nicht fehlen.
Die Markthalle war bis auf den letzten Platz besetzt. Viele Bewohner ließen sich diese Feier nicht entgehen. Es kamen aber auch viele Gäste von außerhalb.
Während die einen es sich in der Markthalle gemütlich machten, genossen andere das herrliche Wetter, das scheinbar eigens für dieses Fest bestellt worden war.
Mitarbeiter hatten eine Geschichte zu dieser Feier geschrieben und führten sie in Form eines Theaterstückes auf. Darin ging es um zwei Freunde, zwei Bergmänner aus Kamp-Lintfort, die eine Wanderung in die Berge machen wollen, um sich dort ein fesches Madel zu suchen. Sie wechseln die Bergmannstracht gegen Wanderstock und Rucksack und machen sich auf den Weg.
Nach langer Wanderung kommen die beiden, sie heißen Ralph Simowiecz und Adam Wittkowski, in Hinterobertupfingsried an, wo gerade Kirchweih gefeiert wird. Natürlich feiern die beiden sofort mit und genießen das Maß Bier.
Eine Tanzgruppe zeigt ihr Können bei dem landesüblichen Rundtanz. Natürlich gelingt es den beiden Wanderern, wie gewünscht, Kontakt zu hübschen Madeln zu knüpfen.
Besonders die Resi hat es beiden angetan und sie versuchen, unabhängig voneinander, nachts bei Resi zu fensterln. Diese will sich aber erst entscheiden, wenn zwei Aufgaben bestanden werden. Zum einen das Armdrücken gegen die Burschen vom Ort. Das schafft Ralph Simowiecz, zwar mit knapper Not, aber er gewinnt.
Die zweite Aufgabe besteht darin, Maria und Margot Hellwig zu einer Aufführung zu bewegen. Diese Aufgabe schien schwierig, wurde dann aber doch erfüllt, so dass die beiden Damen ihre Lieder zum Besten gaben. Obwohl die von Resi gestellten Aufgaben erfüllt wurden, gab es für die beiden Wanderer nur einen Korb - mit der herzlichen Einladung im nächsten Jahr zu ihrer Hochzeit zu kommen. Vielleicht werden dann die beiden Bergmänner ja noch einmal den Weg in die Berge wählen.
Nach der Aufführung bauten die Musiker schon ihre Anlage auf, und begannen nach dem Mittagessen mit ihrem Programm. Das MaRa-Duo spielte und sang den ganzen Nachmittag, und sorgte so für Stimmung und gute Laune.
Die Tanzfläche wurde gar nicht leer. Diese Musik ging in die Beine, sodass viele ein Tänzchen wagten, oder auch zwei oder drei.... |
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